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WIMAX

Wimax - Worldwide Interoperability for Microwave Access

Die Bezeichnung Wimax bedeutet Worldwide Interoperability for Microwave Access und beschreibt eine neue drahtlose Breitband-Technologie bei der die Daten mittels Funk mit einer hohen Bandbreite übertragen werden.

Die Reichweite dieser drahtlosen Breitband-Technologie hat eine theoretische Bandbreite von bis zu 50 Kilometern und ist maximal 109 Megabit (im 28 Mhz-Bereich) schnell wobei diese genannten Werte jedoch eine Sichtverbindung voraussetzen. Wenn keine solche Sichtverbindung besteht, sinkt die Bandbreite von Wimax auf die Werte von UMTS.

Die Wimax-Technik gilt aufgrund ihrer hohen Leistungswerte als Alternative zu den sehr weit verbreiteten DSL-Anschlüssen und wird von einigen Providern dazu genutzt, um ländliche Regionen mit Breitband zu versorgen.

Unterstützt wird Wimax unter anderem von dem amerikanischen Technologie-Konzern Intel und will in den Jahren 2006 entsprechende Chips für Notebooks auf den Markt bringen. Neben Intel entwickeln auch Unternehmen wie Alcatel Wimax-Produkte wozu Mobilfunk-Basisstationen gehören.

Zur weltweiten technischen Förderung dieser neuen drahtlosen Breitband-Technologien haben sich derzeit rund 300 Technologie-Unternehmen im sogenannten Wimax-Forum vereint über dass zusätzliche Standards gemeinsam entwickelt werden.

Weltweit kommt Wimax besonders in solchen Ländern zum Einsatz wo das Telefon-Netz noch sehr schwach ausgebaut ist. Dazu gehören China, Indien, Griechenland, Russland und die Türkei aber auch einige westeuropäische Länder unter anderem Deutschland weisen in Bezug auf die Breitband-Versorgung Lücken auf.

In Deutschland entstehen mittlerweile erste kommerzielle Wimax-Netze. So baute im südwestfälischen Finnentrop der Anbieter Airtraxx Wireless GmbH unter den Namen „DSL ohne Kabel“ seit Januar 2005 ein entsprechendes Netzwerk auf und schaltete am 11.08.2005 die ersten hundert Kunden für den Breitband-Zugang frei.

Weitere Orte will Airtraxx im Laufe der Zeit ebenfalls an das Wimax-Netz anschließen, unter anderem Lennestadt und Attendorn. Die Bandbreite des Finnentroper Wimax-Netzes liegt zwischen 768 Kilobit und 5,5 Megabit pro Sekunde im Downstream.

Neben Finnentrop werden durch Provider wie Deutsche Breitband Dienste (DBD) derzeit mithilfe von Wimax Städte mit Breitband versorgt. Am 24.August 2005 startete der Anbieter in Heidelberg das erste bundesweite Wimax-Breitbandnetz und erreicht eine Bandbreite von bis zu 8 Megabit pro Sekunde im Downstream.


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