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T-DSL

Eine Produktmarke der Deustche Telekom AG die über die Netzwerktochter T-Com vertrieben wird und ein Breitband-DSL-Anschluss ist. Der T-DSL-Anschluss arbeitet mit ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line) und hat eine Bandbreite von 768, 1024, 2048, 3072, 4048 und 6016 Kilobit pro Sekunde im Downstream. Beim Upstream beträgt die Bandbreite 128, 192 und 576 Kilobit pro Sekunde. Neben ADSL bietet die T-Com auch SDSL-Anschlüssen an, deren Bandbreite beim Down-, und Upstream gleich schnell ist.

Geschichte von T-DSL

Vor sechs Jahren ab Juli 1999 konnte man die ersten T-DSL-Anschlüssen in den Städten Berlin, Köln, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, München und Stuttgart bestellen. Im Laufe der Jahre erschloss die T-Com weitere Städte und Regionen mit T-DSL wobei allerdings einige ländliche Gebiete wegen technischer Schwierigkeiten oder Unwirtschaftlichkeit vernachlässigt wurden. Anfangs konnte man nur bei der T-Com einen T-DSL-Anschluss erhalten was sich aber am 01.07.2004 mit dem sogenannten DSL-Resale änderte.

Seit Einführung des DSL-Resale haben die Mitbewerber der Deutsche Telekom AG nun die Möglichkeit einen T-DSL-Anschluss mit eigenen Namen zu vermarkten. Damit bekommen Kunden einen DSL-Anschluss und Tarif von einem Provider aber der Nachteil ist dass ein DSL-Tarif nach wie vor an einem solchen Anschluss gekoppelt ist. Wird der DSL-Tarif gekündigt ist in den meisten Fällen eine Neubestellung eines DSL-Anschlusses notwendig. Schon seit November letzten Jahres testet die T-Com die DSL-Variante ADSL2 die schnellere Bandbreiten erlaubt und ab diesen September soll ADSL2+ und VDSL getestet werden. Mittlerweile erfuhr das DSL-Produkt der Deutsche Telekom mehrere Umbennenungen so dass T-DSL zuerst T-COM DSL und aktuell T-Home DSL heisst.

DSL-Technik
Als Technik kommt bei T-DSL und den Markenbezeichnungen T-Com DSL bzw. T-Home DSL ADSL und das PPPoE-Protokoll (Point to Point Protocol over Ethernet) zum Einsatz. Dabei sorgt PPP für die nötige Authentifizierung und IP-Adressen während Ethernet die entsprechende Bandbreite liefert.

Wer DSL nutzen möchte der braucht einen Splitter, DSL-Modem und PPPoE-Treiber wobei letztgenanntes bereits bei den meisten Betriebssystemen vorhanden ist. Ein DSL-Modem und DSL-Router gibt es heute nicht nur bei der Deustche Telekom AG sondern direkt bei den Providern.

Beim Splitter handelt es sich um eine Frequenzweiche, welches die oberen und unteren Frequenzbereich voneinander trennt damit man zur gleichen Zeit per DSL im Netz surfen und auch normal per Festnetz telefonieren kann. Der obere Frequenzbereich ist für DSL zuständig während die Telefonie die unteren Frequenzen nutzt.


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